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sytemische definition der "marke"

diese woche bei liebl hab ich noch mal mit marcel ?ber den letzten blog gesprochen. er wies mich darauf hin, dass die angegebene literatur nur marginal mit dem begriff der marke zu tun hat. deswegen jetzt hier noch mal ein paar erleuterungen und hinweise:

das buch, das sich explizit mit dem begriff der marke aus systemtheoretischer sicht besch?ftigt ist das "handbuch werbung" von siegfried j. schmidt. dort steht auf S.45 folgende definition:

"eine marke ist eine ultrastabile fiktion, die auf grund nachhaltiger kommunikation in bezug zu einem damit assoziierbaren produkt die kraft besitzt, die komplexit?t von entscheidungskonflikten beim konsumenten so zu reduzieren, dass das jeweils assozierte produkt gegen?ber konkurrierenden produkten nachhaltige konsumpr?ferenzen gewinnt". die entstehung von marken ist eng an die evolution der gesellschaft und im besonderen des wirtschaftssystems gekn?pft. zum einen hat der wandel von einer agrar- zu einer industriegesellschaft zu einer verst?dterung im gro?en stil gef?hrt. das hatte zu folge, dass die versorgung der bev?lkerung mit konsumg?tern immer weniger in eigenproduktion stattfand und der kauf von produkten unabdingbar wurde. des weiteren entstanden neue konsumg?term?rkte, die eine f?lle neuartiger produkte auf den markt brachten. ihre industrielle hertsellung f?hrte zu einer anonymisierung der hersteller. dieser prozess wurde au?erdem durch die rasch wachsenden vertriebsm?glichkeiten verst?rkt. beide entwicklungen f?hrten dazu, dass sich die qualit?t eines produktes nicht mehr an der pers?nlichen kenntnis des hertsellers festmachen lies. es bedurfte eines stellvertreters, der erstens eine eindeutige identifikation und zweitens eine differenzierung gegen?ber anderen produkten erm?glichte." /// quelle: schmidt, siegfried j. /// "handbuch werbung"

... schmidt geht auf den folgenden seiten auch auf die fragen des markendesigns, der markenidentit?t und das markenimage ein. das buch lohnt sich wirklich. alle anderen titel, die ich genannt habe, stecken eher den rahmen ab, in dem systemisch motivierte interventionen stattfinden k?nnen. was schlicht bedeutet: wie marketing, bwl und wirtschaftswissenschaften aussieht, wenn sie systemtheoretisch analysiert und betrieben werden.
6.12.05 19:08
 


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